Digitale Ideen und Entwicklungen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sowie Projekte, die in dieser Zeit besondere Relevanz bekommen.

Ohrstöpsel gegen Corona

Eine neue Studie zwischen dem Klinikum rechts der Isar, der Technischen Universität und dem Gesundheitsreferat soll untersuchen, ob ein Stöpsel im Ohr die Sterberate bei Corona-Patienten senken kann. Das Gerät soll die Vitalfunktionen von Infizierten überwachen und so dazu beitragen, dass Infizierte rechtzeitig ins Krankenhaus kommen.

Weiterführende Informationen unter: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/coronavirus-studie-tu-muenchen-sensor-medizin-1.4883805

 

Psychological Resources For Coronavirus (COVID-19)

Auf dieser Seite finden Psychotherapeuten nützliche Informationen von Kollegen rund um die Behandlung während einer Pandemie, so z.B. den Fragebogen “The Psychological Impact Of Quarantine And How To Reduce It” kostenlos zum Download (auf englisch) oder dem Link zu der Website der “COVID Trauma Response Working Group”.

Weiterführende Informationen unter: https://www.psychologytools.com/psychological-resources-for-coronavirus-covid-19/

 

Covid Moral Therapy

Das Startup entwickelt eine APP, die bei der Umsetzung von Social Distancing helfen soll: Mit Hilfe von Bluetooth, wird die Distanz zwischen zwei Smartphone-Nutzern gemessen. Wird die vom Land vorgeschriebene Distanz (aktuell Afrika & Deutschland) unterschritten, wird eine Warnung abgegeben. Zusätzlich zeigt die APP „gefährliche Orte“ an und informiert über positive Coronafälle. Aktuell arbeiten die Entwickler daran, die APP in den Playstore zu bekommen.

 

#M4MvsCOVID

Engagierte Medizinern aus der Notfall-, Akut und Intensivmedizin haben sich zu zusammengeschlossen zu #M4MvsCOVID und der Idee der Free Open Access Medical Education (#FOAMed) verschrieben. Ziel ist die gegenseitige Unterstützung. Medizinische Inhalte sowie Empfehlungen nationaler und internatio­na­ler Fachgesellschaften zu COVID-19 werden diskutiert und praxis­nah für andere Ärzte aufbereitet.

Webseite von #M4MvsCOVID: https://m4mvscovid.de/

 

COVID*Graph

Das Projekt „COVID*Graph“ von Neo4j mit Unterstützung vom Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und der Universität Freiburg hat einen Knowledge Graph entwicklelt, um Forschenden einen schnellen Zugriff auf aktuelle wissenschaftliche Daten zu ermöglichen. Hierdurch sollen möglichst schnell Erkenntnisse über Verbreitung und Krankheitsverlauf des Co­ronavirus gewonnen und so die Entwicklung eines Impfstoffs beschleunigt werden.

Auf der Webseite des Projektes finden sich zudem Links zu weiteren interessanten Projekten. Zum Beispiel der COVID-19 Open Research Dataset (CORD-19) einem Zusammenschluss des Allen Institute for AI mit führenden Forschungsgruppen. Hier werden kostenlose über 44.000 wissenschaftlichen Artikeln, darunter über 29.000 mit Volltext, über COVID-19 und andere Coronaviren zur Verwendung durch die globale Forschungsgemeinschaft bereitgestellt. Ebenfalls interessant ist die Webseite des The Lens COVID-19 Datasets. Auf der Seite hat The Lens freie und offene Datensätze von Patentdokumenten, Metadaten wissenschaftlicher Forschungsarbeiten und biologischer Sequenzen aus Patenten zusammengestellt.

Zum COVID*Graph: https://live.yworks.com/covidgraph/

Zur Projektwebseite mit Links zu weiterführenden Projekten: https://covidgraph.org/

 

Sicher-Test

Die Gewinner des Wir vs Virus Hackathons der Bundesregierung haben eine Möglichkeit entwickelt, bei der Hausärzte einen Coronavirus-Test Termin für Ihre Patient*innen buchen. Verzögerungen und genaue Wegbeschreibungen werden in einer App angezeigt. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Patient*innen pünktlich und direkt zu ihrem Termin gehen können und Aufenthalte in Wartehallen mit Infizierten und Nicht-Infizierten vermieden werden können. Zudem sollen Hausärzte mit Sicher-Test können die Anamnese der Patient*innen mobil vervollständigen, die dann von Ärzt*innen und anderen Mitarbeiter*innen in der Teststelle aufgerufen werden können. Beim Buchen des Termins sollen zudem die Patient*innen gleichmäßig auf die verschiedenen Teststellen verteilt werden.

Weiterführende Informationen unter: https://www.sichertest.de/

 

RemedyMatch

Unter die Top 20 des Wir vs Virus Hackathons der Bundesregierung haben es RemedyMatch geschafft: Eine gemeinnützige Logistikplattform, die deutschlandweit Bestand und Bedarf von medizinischen Schutzartikeln zusammenbringt. Alle, die medizinisch tätig sind oder besondere Hygienevorschriften einhalten müssen (z.B. Kliniken, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Mitarbeiter:innen im Einzelhandel oder pflegende Angehörige) und aktuell einen Mangel erleben, dürfen einen Bedarf einstellen. Alle anderen dürfen Spenden!

Weiterführende Informationen unter: https://remedymatch.io/

 

DEalog

Ebenfalls unter den Top 20 des Wir vs Virus Hackathons der Bundesregierung sind Dealog. Die App soll die bisherige Notfallapp NINA erweitern und staatliche Krisenkommunikation nutzerfreundlich und strukturiert gestalten. Nutzer können Ihre PLZ auswählen und bekommen dann Geospezifische Warnmeldungen von öffentlichen Stellen (z.B. Gesundheitsamt, DRK). Örtliche Bürgermeister und Landräte können Neuigkeiten mitteilen.

Weiterführende Informationen unter: https://devpost.com/software/039_staatliche_kommunikation_ebenenubergreifende_info-app#updates

 

Digitale Befundübermittlung von Covid-19 Labortests

In einem Pilotprojekt mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns hat DoctorBox gemeinsam mit dem Labor Becker & Kollegen ein neues kostenloses Angebot zur digitalen Befundübermittlung entwickelt. So können Patient den Befund ihres COVID-19-Tests online abrufen. Patienten werden schneller informiert, die aufwendige telefonische Kontaktaufnahme mit Patienten wird minimiert und das Personal im Gesundheitswesen entlastet.

Auch die BS Software development GmbH und Co KG aus Ulm hat mit der Telekom Healthcare Solutions eine ähnliche kostenlose Covid-19 App (für Android oder Apple) entwickelt. Die App kann auch von Arztpraxen verwendet werden.

Weiterführende Informationen zu DoctorBox unter: https://www.doctorbox.de/covid19.jsp

 

Vorstufe zum Virtuellen Krankenhaus NRW

Also Reaktion auf die Corona-Krise startet NRW mit einer Vorstufe zum Virtuellen Krankenhaus im Bereich Intensivmedizin und Infektiologie. Die Tele-Intensivmedizin soll Krankenhäuser bei Coronavirus-Pandemie unterstützen. Das Virtuelle Krankenhaus ermöglicht durch den Einsatz von Tele-Intensivmedizin den Ärzten vor Ort den Rückgriff auf die Expertise der Unikliniken Aachen und Münster. Vor allem kleinere Krankenhäuser, die Beratung bei der Behandlung von Beatmungspatienten benötigen, sollen davon profitieren. Patientengefährdende Transporte zwischen Krankenhäusern sollen reduziert und die vor Ort vorhandenen pflegerischen Ressourcen besser genutzt werden.

Weiterführende Informationen unter: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/coronavirus-vorstufe-zum-virtuellen-krankenhaus-nrw-startet-mit-intensivmedizin-und

 

ERIC

Beratung mittels Telemedizin ist auch mit ERIC (Enhanced Recovery after Intensive Care) möglich. Aktuell sind elf Krankenhäuser in der Region Berlin-Brandenburg dank des Gerätes über eine Onlineverbindung mit Experten der Charité verbunden. So können bei einer Visite die Experte der Ferne per Audio- und Videochat den Ärzten vor Ort Hinweise geben.

Weiterführende Informationen unter: http://www.eric-projekt.net/

 

Join

Für einen schnellen Austausch über Krankenhaus-, Stadt- und Ländergrenzen zwischen Kolleginnen und Kollegen, Expertinnen und Experten hinaus, stellt Join einen kostenlosen klinischen Messenger zur Verfügung. Per Text- und Sprachnachrichten oder über Video- und Audiotelefonie soll klinisches Personal miteinander kommunizieren und Dokumente, Bilder und Videos teilen.

Weiterführende Informationen unter: https://www.krankenhaus-messenger.com/messenger-join/join-vs-coronavirus/

 

Ventile für Beatmungsmaschinen mit einem 3D-Drucker

Weil die eigentlichen Hersteller in Italien für die Beatmungsgeräte benötigte Ventile nicht liefern konnten, haben Italienische Ingenieure haben in kürzester Zeit Ventile mit einem 3D-Drucker nachgebaut.

Weiterführende Informationen unter: https://tinyurl.com/vahp6s9

 

DIY (selbstgebaute) Atmungsunterstützung

Ingeneure und Fachleute aus anderen Bereichen aus mehreren Universitäten Deutschlands haben eine Atmungsunterstützung gebaut. Dabei haben sie vor allem auf die einfache Bedienung für medizinisches Personal sowie die Anforderungen ans Klinikumfeld (Drehregler und bekannte Anordnung bzw. Farbgebung dieser und einfache Reinigung) geachtet. Um die Hygiene und eine mögliche schnelle Zertifizierung zu gewährleisten, griffen sie nur wenig in die Luftzirkulation ein und setzten auf vorhandenes Beatmungsequipment (“Ambubeutel”). Einfache, aber gute und verfügbare Sensoren sorgen für eine sichere und einfach zu bedienende Steuerung. Dabei werden Herzfrequenz, Blutsauerstoffgehalt, Bewegung, CO2 und Atemfeuchtigkeit überwacht. Der verwendete Schrittmotor wird zusätzlich über einen Encoder (präzise Dosierung der Luftmenge) überwach. Bei Ausfall oder Unregelmäßigkeiten des Patentien wird ein lokaler Alarm ausgelost.

Weiterführende Informationen unter: https://devpost.com/software/diy-beatmungsgerat

 

Open Source Ventilator (OSV)

Hunderte Ingenieure, Produktdesigner und medizinisches Fachpersonal haben sich in Irland zum Projekt Open Source Ventilator (OSV) zusammengetan um ein kostengünstiges, leicht zu montierendes Beatmungsgerät für Corona-Patienten entwickeln. Das irische Gesundheitsamt prüft den Prototyp.

Weiterführende Informationen unter: https://www.telecomtv.com/content/coronavirus/open-source-project-breathes-life-into-covid-19-health-emergency-38071/

 

Freihändiger 3D-gedruckte Türöffner

Ingeneure der deutschen Firma materialise haben eine gedruckte Türöffnerhilfe entwickelt, mit der man Türen öffnen kann ohne sie anzufassen.

Weiterführende Informationen unter: https://www.materialise.com/en/hands-free-door-opener

 

DOCYET

Der Chatbot DOCYET wird täglich auf der Basis aktuellster wissenschaftlicher Veröffentlichungen und nach Angaben des Robert Koch Instituts der Bundesregierung aktualisiert und soll Menschen via Chat in wenigen Schritten klären, ob sie Symptome des Coronavirus aufweisen und eine Risikoabschätzung geben, ob es sich tatsächlich um Corona handeln könnte. Allerdings kann der Chatbot auch zur Klärung anderer Symptome und Erkrankungen genutzt werden und ist somit nicht auf die Beurteilung einer Corona-Erkrankung eingeschränkt.

Weiterführende Informationen unter: https://docyet.com/de/ und https://hih-2025.de/corona/

 

Corona-Datenspende-App

Mit der Corona-Datenspende-App vom Robert-Koch-Institut Nutzer eines Fitnesstrackers oder einer Smartwatch ihre Daten spenden. Hierzu gehören: Geschlecht, Alter in 5-Jahres-Schritten, Plz, Gewicht in 5 kg-Schritten, Körpergröße in 5 cm-Schritten, Gesundheits- und Aktivitätsdaten: zum Schlafverhalten, Herzfrequenz und Körpertemperatur. Die App soll laut RKI dabei helfen, mehr über das neuartige Coronavirus zu erfahren.

Weiterführende Informationen zu App: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Corona-Datenspende.html

Einschätzung der App seitens eines Datenschützers: https://www.stern.de/digital/smartphones/corona-datenspende–das-sagt-ein-datenschuetzer-zur-rki-app-9216324.html

 

CovApp

Die CovApp ist eine von der Charité in Zusammenarbeit mit Data4Life entwickelte Software, mit der Personen innerhalb weniger Minuten einen Fragenkatalog beantworten und daraus spezifische Handlungsempfehlungen zum Corona-Virus erhalten. Nach Beantwortung der Fragen erhält man konkrete Handlungsempfehlungen, Ansprechpartner und Kontakte sowie eine Zusammenfassung der eigenen Daten. Ziel ist es, die Patientenströme in Krankenhäuser und Untersuchungsstellen zu optimieren sowie die Notwendigkeit eines Arztbesuches oder Coronavirus-Tests besser einzuschätzen.

Weiterführende Informationen unter: https://covapp.charite.de/

 

Erkennung und Sicherung Epi­demischer Gefahren­lagen (ESEG)

Das ESEG-Projekt wird durch den Innovations­fonds des Gemeinsamen Bundes­ausschusses (GBA) gefördert. Unter der Leitung des Gesundheits­amtes Frankfurt/Main soll ein Netzwerk für Syndromische Surveillance anhand von Notaufnahme­daten etabliert werden. Beteiligt sind Akteure des Öffentlichen Gesundheits­dienstes (ÖGD), der univer­sitären Forschung (TU Darmstadt) und der Industrie (Softwarehersteller epias GmbH) sowie rund 30 Partnerkliniken und das Robert Koch-Institut (RKI). Die Echt­zeit­daten aus Not­auf­nah­men sollen ge­nutzt werden, um das Auf­tre­ten von Aus­brüchen und In­fek­tions­ge­schehen früh­zeitig zu iden­tifi­zieren und recht­zeitig In­fek­tions­schutz­maß­nah­men ein­leiten zu können.

Weiterführende Informationen unter: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Ausbrueche/ESEG/ESEG_node.html#doc12083028bodyText3

 

HLth.care Team

Das System von HLth.care Team soll eine Notorganisation zur Gewährleistung der Pflege in Krankenhäusern und Klinken gewährleisten. So können Mitarbeiter, Mitarbeiterpools und Notbelegschaften per App ihren Notdienstplan als Ergänzung zum normalen Dienstplanungssystem koordinieren. Dabei kommunizieren die Mitarbeiter mit ihren eigenen Smartphones (DSGVO-konform) ohne Zugriff auf Klinik-IT. Ausfallmanagement und Team-Chat sind inklusive.

Weiterführende Informationen unter: https://hlthcare.club/pandemie-notfallplan

 

Cliniserve

Ähnlich wie das HLth.care Team will auch das Münchner Startup Cliniserve Krankenhäuser während der Corona-Krise unterstützen. Cliniserve bietet eine Ausfall- und Poolmanagement Lösung für alle Krankenhäuser an. Während der Corona-Pandemie sogar kostenlos. Das Tool soll bei der Verwaltung der Verfügbarkeiten und Qualifikationen von internen Mitarbeiter helfen, aber auch freiwilliger Helfer bei unterstützen. Soll soll Pflegeengpass vermieden oder zumindest reduziert werden.

Weiterführende Informationen unter: https://www.cliniserve.de/corona/

 

selbstanamnese.de

Am 23.03.2020 um 10:00 Uhr startete Heiko Mania, ein Pflegesoftware-Spezialist einen kostenlosen Service für all. Mit der online ausgefüllten „SelbstAnamnese“ kann jeder seine persönlichen Gesundheitsinformationen strukturiert erfassen, um diese im Krankheitsfall stets dabei zu haben und so die Gesundheitsfachkräfte zu unterstützten und wichtige Informationen in die eigene Behandlung einzubringen.

Weiterführende Informationen unter: http://www.selbstanamnese.de/

 

Plattform für klinische Datenerhebung für Covid-19-bezogene Projekte

Climedo stellt seine Plattform für klinische Datenerhebung für Covid-19-bezogene Projekte inklusive Patiententagebüchern kostenfrei für Praxen, Kliniken, Forschungsinstitute und gemeinnützige Organisationen an, die Forschung im Zusammenhang mit COVID-19 (Coronavirus) / SARS-CoV-2 betreiben.

 

fasterthencorona.org

Auf der Website www.fasterthancorona.org können Menschen, die gesund sind oder CoV19 positiv getestet wurden, ab sofort Daten einspeisen. Zur Registrierung ist die Angabe einer E-Mail Adresse notwendig. Über die Postleitzahl hinaus sind keine weiteren persönlichen Daten anzugeben. Mithilfe einer Künstlichen Intelligenz will das Unternehmen nach Mustern in den Daten suchen und so auf medizinische Zusammenhänge stoßen, die bisher verborgen blieben.

Weiterführende Informationen unter: https://www.fasterthancorona.org/

 

Navel Robotics

Nicht als Reaktion auf Corona, aber doch in diesem Zusammenhang ein interessantes Münchener Start-Up ist Navel Robotics. Sie erstellen soziale Roboter gegen fehlende soziale Interaktion – vor allem in Pflegeheimen. Die sozialen Roboter-Figuren erkennen und reagieren auf Emotionen und haben ein lebendiges autonomes Verhalten, welches soziale Interaktionen initiiert.

Weiterführende Informationen unter: https://navelrobotics.com/

 

Projekt „Voice Weaning – Vertraute Stimmen“

Ein Team aus Intesivpflegern der Universitätsklinik Erlangen hat 2019 das Projekt Voice Weaning – Vertraute Stimmen“ ins Leben gerufen und Bayerischen Gesundheits- und Pflegepreis 2019, den Pflegepreis der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin e. V, den Preis der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin für die beste Facharbeit und den Erlanger Medizinpreis dafür erhalten. Dabei wurden den PatientenInnen von ihren Angehörigen auf Band gesprochenen ermutigenden Sätze über Kopfhörer vorgespielt. In Ihrem Pilotprojekt konnte dadurch die durchschnittliche Weaningzeit (Entwöhnen von der Beatmungsmaschine von 126 Stunden auf 76 Stunden reduziert werden. Aber auch für die Angehörigen wirkte sich das Projekt positiv aus, denn sie hatten das Gefühl, ihre Angehörigen in dieser Situation völliger Hilflosigkeit aktiv unterstützen zu können.

Zum Film über das Projekt „Voice Weaning – Vertraute Stimmen“: https://www.youtube.com/watch?v=h32SDWzgwgg

 

#faktenfuchs

In Zeiten von Corona kursieren jede Menge Fack-News, aber auch Fake-Videos und Bilder in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Hier lohnt sich ein Blick auf den Corona-Fake-Ticket auf der Seite #faktenfuchs von BR24. Ein kleines Team beschäftigt sich mit Faktenchecks und Hintergründen zu oft gestellten Fragen und checkt auch Bilder oder Videos auf Echtheit.

Zum #faktenfuchs: https://www.br.de/nachrichten/faktenfuchs-faktencheck,QzSIzl3

 

Deutschland gegen Corona

Die neu gegründete Initiative „Deutschland gegen Corona“ appelliert mit der Hilfe von großen Partnern und Aktionen an jeden Einzelnen. Unter dem Hashtag #allefüralle, kann man sich solidarisch zeigen. Zudem finden sich auf der Plattform viele tolle Motive, die unter #allefüralle gerne verbreitet werden dürfen!

Mehr erfahren unter: https://deutschland-gegen-corona.org/

 

Forderung und Prüfsteine seitens des CCC zum Thema Contact Tracing”-Apps und Einsatz digitaler Überwachungstechnologien zur Bekämpfung von Pandemien

Der Chaos Computer Club e. V. (CCC) ist die größte europäische Hackervereinigung und hat sich zu einer maßgebenden Nichtregierungsorganisation (NGO) in allen Fragen der Computersicherheit entwickelt. Zum Thema Corona-Tracking App hat der CCC eine Gemeinsame Erklärung zivilgesellschaftlicher Organisationen abgegeben und fordern, dass Staaten beim Einsatz digitaler Überwachungstechnologien zur Bekämpfung von Pandemien die Menschenrechte achten müssen: https://www.ccc.de/de/updates/2020/pandemie-menschenrechte. Zudem hat der CCC 10 Prüfsteine für die Beurteilung von “Contact Tracing”-Apps” erstellt: https://www.ccc.de/de/updates/2020/contact-tracing-requirements

Ausstieg von Universität Leuven, ETH Zürich, polytechnische Hochschule Lausanne, Cispa Helmholtz-Zentrum für Computersicherheit aus dem Pepp-PT Projekt Corona-Tracing-App

Droht die Corona-App der Regierung zu scheitern?: https://www.welt.de/politik/deutschland/article207380807/Interner-Streit-Corona-App-der-Regierung-droht-zu-scheitern.html